{"id":9,"date":"2011-02-10T20:10:38","date_gmt":"2011-02-10T19:10:38","guid":{"rendered":"http:\/\/localhost\/wordpress\/?page_id=9"},"modified":"2011-04-29T08:15:50","modified_gmt":"2011-04-29T06:15:50","slug":"seite2","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.bv-kienberg.de\/?page_id=9","title":{"rendered":"Geschichte"},"content":{"rendered":"<p><strong>Aus der Hochreiter Chronik von 1985 Band VI Teil 2<\/strong><\/p>\n<p>Der Katholische Burschenverein Kienberg hatte einen Pr\u00e4ses:<br \/>\nIm  Jahre 1903 hatte Kienberg als Pfarrer den H. H. Wilhelm Gnatz: Gegen  Ende seiner Amtsperiode erleidet er an Wassersucht. Er war ein guter  Pfarrer. F\u00fcr Manche Leute aber zu streng und akurat. Wegen seinen Leiden  erhielt er den H. H. Kooperator \u00c4rtinger zugeteilt. Nach dem  Dreik\u00f6nigsfeste verstarb der Pfarrer und \u00c4rtinger versorgte die Pfarrei  bis zum Amtsantritt des Pfarrers Anton H\u00e4ring (1903-1914). In der  Zwischenzeit begann der Kooperator mit der Gr\u00fcndung des Katholischen  Burschenvereins Kienberg. Die dann aber erst 1906 offiziell genehmigt  wurde.<br \/>\nKatholische Burschenvereine gab es damals auch in anderen  Orten. Diese bildeten das Gegenteil der &#8222;Marianischen  Jungfrauenkongregation&#8220;. Kooperator \u00c4rtinger war dann der Gew\u00e4hlte und  auch oberhirtlich genehmigte Pr\u00e4ses.<\/p>\n<p>Die Burschen sollten die  christlichen Tugenden pflegen und alle Monat wenigstens einmal die  heiligen Sakramente empfangen. Das Wirtshaus und ein Tanzboden sollten  sie m\u00f6glichst meiden und recht gesittet sein. Das brachte aber Spott der  anderen Burschen ein, denn die Geistlichen \u00fcbertrieben ihre sicherlich  gut gemeinten &#8222;Richtlinien&#8220;. Predigt dagegen half \u00fcberhaupt nichts, im  Gegenteil, man trieb es gegen die Mitglieder des Burschenvereins noch  \u00c4rger.<br \/>\nDer Verein schaffte sich sogar eine Fahne an und es wurde eine  feierliche Fahnenweihe gehalten. Bei den Prozessionen wurde die Fahne  nat\u00fcrlich mitgetragen und man war stolz auf diese sch\u00f6ne neue Fahne.<br \/>\nSp\u00e4ter dann als die Burschen in den Krieg fort mu\u00dften schlief der Verein wegen zu wenig Mitgliedern ein.<br \/>\nNach  dem I.Weltkrieg wurden zwar Versuche get\u00e4tigt den Verein wieder  aufleben zu lassen, aber inzwischen waren so viele andere Vereine in  Kienberg wieder zum Leben erwacht, dass einfach f\u00fcr den Burschenverein  nichts mehr \u00fcbrig blieb.<\/p>\n<p><strong>Die Wiedergr\u00fcndung:<\/strong><\/p>\n<p>Alles geschah an einem Sonntagnachmittag, am 8. Oktober 2006 beim Wirt z\u2018Keaberg, wo sich f\u00fcnf Freunde wie des \u00d6fteren trafen. Nach ein paar halbe Bier sto\u00df dann auch unser Pfarrer Martin Klein mit dazu. Schon wurde das Thema Burschenverein angesprochen und blieb Gespr\u00e4chsthema Nummer eins. Nach langem hin und her, dass man in Kienberg doch endlich einen Burschenverein brauche und die Leute mit Sicherheit alle dabei w\u00e4ren war es so weit &#8211; der Pfarrer hatte alle \u00fcberzeugt.<\/p>\n<p>Noch am selben Abend wurde beim Wirt der katholische Burschenverein mit folgender, kommissarischer Vorstandschaft gegr\u00fcndet:<br \/>\n1. Vorstand: Michael Maier<br \/>\n2. Vorstand: Jonas Biller<br \/>\nSchriftf\u00fchrer: Marc Guggenberger<br \/>\n1. Kassier: Michael Frohna<br \/>\n2. Kassier: Florian Lochner<\/p>\n<p>Pfarrer Martin Klein setzte alles wunderbar auf und lies die anwesenden Stammtischler gleich als Gr\u00fcndungsmitglieder unterschreiben, so dass die Zahl der Gr\u00fcndungsmitglieder 18 betr\u00e4gt! In den folgenden Wochen fiel f\u00fcr die kommissarische Vorstandschaft viel Arbeit an. Wir brauchten eine Satzung, dazu wurden wir freundlicherweise von den Pittenharter Burschen eingeladen und sehr gut beraten. Auch die Patenschaft der Pittenharter wurde noch am selben Tag in m\u00fcndlicher Form best\u00e4tigt. Der Gemeinderat bzw. der B\u00fcrgermeister wurde besucht, der verbleib der alte Fahne gekl\u00e4rt, die offizielle Wiedergr\u00fcndungsfeier beim Wirt musste geplant werden, Landratsamt, Notar und und und. Als dann endlich alles geschafft war fand schlie\u00dflich am 9. Dezember 2006 die Wiedergr\u00fcndungsversammlung im Saal beim Wirt statt. Den 67 Besuchern aus Kienberg und auch einigen Pittenharter wurde die neue Vereinssatzung vorgelesen und die Fahne gezeigt. 2 F\u00e4sser Bier wurden vom Wirt und vom Pfarrer spendiert und es fanden die Wahlen der ersten Vorstandschaft der neuen Vereinsgeschichte statt.<\/p>\n<p>Diese bestand aus:<br \/>\n1. Vorstand: Michael Maier<br \/>\n2. Vorstand: Jonas Biller<br \/>\nSchriftf\u00fchrer: Marc Guggenberger<br \/>\nKassier: Florian Lochner<br \/>\n2. Kassier: Peter Emmer<br \/>\nden F\u00e4hnrichen Manuel Erber und Daniel Wentenschuh<br \/>\nsowie f\u00fcnf Beisitzern: Michael Frohna, Cornelius Thie\u00df, Maximillian Bernauer, Peter Schmidhuber und Sebastian Fichtner.<\/p>\n<p>Zeitungsartikel zur Wiedergr\u00fcndung aus dem Trostberger Tagblatt:<\/p>\n<p><a rel=\"attachment wp-att-1009\" href=\"http:\/\/www.bv-kienberg.de\/?attachment_id=1009\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" class=\"alignnone size-thumbnail wp-image-1009\" title=\"Zeitungsartikel Wiedergruendung Trostberger Tagblatt\" src=\".\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/Zeitungsartikel-Wiedergruendung-150x150.jpg\" alt=\"\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aus der Hochreiter Chronik von 1985 Band VI Teil 2 Der Katholische Burschenverein Kienberg hatte einen Pr\u00e4ses: Im Jahre 1903 hatte Kienberg als Pfarrer den H. H. Wilhelm Gnatz: Gegen Ende seiner Amtsperiode erleidet er an Wassersucht. 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